Sonntag, 12. August 2018

Arrival *uff* the new Volunteers




Hey Leute
Die letzte Woche war für mich sehr anstrengend. Wir mussten uns auf Malaysia vorbereiten, ich habe mich um ein neues Moped gekümmert und die neuen Kurzzeitler sind angekommen.


Aber der Reihe nach. Am Montag geben es eine große Diskussion darüber, wie und was wir wann mit den Kurzzeitlern machen sollen. Es sah so aus, als hätten wir alles durchgeplant, als wieder alles umgeschmissen wurde und dann doch alle planlos in die Woche gestartet sind.
Am Dienstag kamen dann schon die ersten 6 Kurzzeitler an.

Wir waren am ersten Tag ziemlich streng mit den neuen. Zuerst sind die beiden Mädchen angekommen.


Die haben sich kurz ausruhen und einrichten dürfen, bevor wir die ersten vier Jungs abgeholt haben. Da wir allerdings nicht wussten an welchem Gate sie ankommen (Domestic oder International) haben wir sie verpasst und konnten sie nicht gleich begrüßen, wie die Mädels. Aber das wichtigste ist, dass alle heil angekommen sind.


Nachdem dann auch die Jungs kurz duschen und ihre Sachen ablegen durften haben wir den Nachmittag genutzt, um ihnen die Grundlagen des Moped fahrens beizubringen. Eigenheiten der Straße (wie Linksverkehr) Vorfahrtsregeln und wie man das Gleichgewicht auf zwei Rädern hält, durften sie direkt selber herausfinden.
Meine Angst. Wir haben sie natürlich nicht direkt auf die wilden Straßen Chiang Mais losgelassen. Stattdessen sind wir zu einer Art kleinem Rundkurs innerhalb unseres Moobans gefahren, wo sie mit drei verschiedenen Rollern ein paar Runden drehen durften.

Als wir anschließend in großer Runde an Janzens Tisch vor Khaâw Pad, Khài guan und tængkwā (gebratener Reis, Rührei und Salatgurke) saßen hatten alle schon doppelte Augenringe, doch wir haben sie noch bis 20uhr beschäftigt, damit sie ihr Jetlag besser überwinden können.

Anderes Essen, aber gleiche Situation :D

In den nächsten zwei Tagen mussten wir auf der Arbeit auf Hochtouren arbeiten, um alle Materialien für unsere nächste Distribution fertig zu bekommen und schon in den Van zu laden. Es mussten Sitzkissen genäht, Papierkram erledigt, Bibeln verpackt und zusätzlich Patienten versorgt werden.

Am Freitagmorgen haben wir dann mit dem gesamten Team noch den letzten Kurzzeitler abgeholt und sind anschließend zum RICD gefahren. Nachdem sie allen vorgestellt wurden haben wir von Lea noch eine Führung durch das gesamte RICD bekommen. Dabei habe ich gelernt, dass es in dem Piano-Gebäude auch eine Schule für Autisten, verschiedene Therapie Zentren (Kunst, Musik, Licht, Sprach… Therapie), Zimmer für Verwandte (wie ein kleines Hotel) und ein linguistisches Zentrum gibt.

 




Freitag nachmittag und Samstag standen Ausflüge für uns Kurzzeitler an.
Zuerst in den ‘Ob Khan National Park’. Die Trails zum wandern waren leider wegen der Regenzeit gesperrt, aber der Fluss hat sich wunderbar zum Schwimmtraining (war ne ziemlich starke Strömung) und die Felsen super zum Klettern geeignet .



 

Und dann noch zu einen riesigen Stausee, auf dem Hausboote stehen. Eins ist öffentlich, die anderen alle Privathäuser.


 

Heute Abend werden wir die Kurzzeitler zu dem Vorstellungsgottesdienst in der TDG einladen. TDG ist die Thai-Deutsche Gemeinde hier in ChiangMai. Diese veranstaltet einmal im Jahr, wenn die neuen Kurzzeitler und andere Missionare da oder (nach ihrer Sommerpause) wieder da sind einen Vorstellungs/Willkommens Gottesdienst. Ich bin gespannt, wer sich wo wohlfühlen wird. Das Gemeinde Angebot hier in Chiang Mai ist recht groß…

Ich bin dankbar, dass alle Kurzzeitler heil angekommen sind. Wir konnten alle erfolgreich anmelden.
Dankbar bin ich auch, dass Johannes morgen wiederkommt und sich dann mit den Kurzzeitlern um Führerschein, Arbeitserlaubnis und den ganzen anderen Papierkram kümmern kann, während wir in Malaysia sind.

Die letzte Woche war sehr anstrengend für mich. Nichts in meinem Alltag hier läuft mehr, wie allein mit Stefan in einem Haus. Überall sind jetzt Menschen. Unbekannte, mit denen ich das nächste Jahr verbringen werde.
Versteht mich nicht falsch… Ich freue mich auf diese Zeit, doch im Moment ist es für mich ziemlich anstrengend. Tage lang keine ruhige Minute und weniger Schlaf als gewohnt ist nicht nicht einfach.

Ich bin dankbar für diesen ruhigen Sonntagmorgen an dem ich, mit Musik auf den Ohren, mich mal, in meiner Hängematte, ausruhen und mein Umfeld vergessen kann.

Vergessen möchte ich aber nicht euch zu danken. Ich habe trotz allem so viel Grund zu danken und ein großes Dankesanliegen seid ihr. Ohne eure Unterstützung in Gebet und Tat würde ich das Jahr bestimmt nicht so positiv erleben, wie das gerade der Fall ist. Dankeschön 🙏

1 Kommentar:

  1. Hi!
    Freut mich echt zu hören, wie wahnsinnig gesegnet du deine Zeit dort erleben darfst.
    Allerdings kann man sich auch schnell mal verlieren und einiges an Kraft zählen müssen, bei der Arbeit mit FSJlern, Distributionen und Co.
    Daher freue ich mich sehr, dass du in der Hängematte Ausspannen konntest, genau so wie in Gottes genialer Schöpfung.
    Lass dich nicht unterkriegen, die Menschen hier in Deutschland denken und beten oft für dich.

    Habt zusammen eine super gesegnete Zeit bei der nächsten Distribution, auf das ihr zusammen wächst und vielen Menschen helfen könnt!

    Liebe Grüße,
    Miri

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