Eine weitere Woche ist vergangen. Da dachte ich mir: “Es ist Zeit wieder ein Lebenszeichen von mir zu geben.”
Im RICD fühle ich mich immer wohler und die Sprache der Thailänder entschlüsselt sich mir auch immer mehr. Leider hat mein Roller einen sehr kleinen Tank, was es schwierig macht längere Touren zu planen. Dennoch bin ich froh mit ein paar FSJlern auf den etwas weiter entfernten Mon Chaem gefahren zu sein…
Das ‘Cornerchair-project’, welches ich gerade zusammen mit einer amerikanischen Mitarbeiterin aufbaue nimmt immer mehr Gestalt an. Holz haben wir zwar noch nicht gefunden, aber wir haben uns auch noch nicht richtig dahintergeklemmt wirklich was herbei zu bringen.
Dennoch bin ich sehr zuversichtlich, dass das Projekt die Gebetserhörung für den Wunsch nach einer zeitfüllenden Aufgabe, die mir Spaß macht, ist.
Doch was ist eigentlich dieser Cornerchair?
Sog. Corner seats gibt es in allen möglichen Ausführungen von verschiedensten Herstellern. Er soll Kindern, die eine falsche Sitzhaltung, Spastiken oder eine leicht gekrümmte Wirbelsäule haben, helfen bequem aber vorallem aufrecht zu sitzen. Viele können dadurch erst richtig am Leben teilnehmen, da sie zuvor immer nur den Boden gesehen haben. Es ist zuerst eine Übergangslösung, da die Kinder später auf jeden Fall einen Rollstuhl benötigen. Kann aber auch als stationäre Sitzgelegenheit genutzt werden, wenn das Kind schon einen Rollstuhl hat.
Für unser Projekt dient uns der Corner seat von Jenx als Vorlage.
Im Gegensatz zu anderen Modellen können wir den mit unseren Mitteln hier recht einfach herstellen.
Grammatikalisch ist Thai gar nicht so schwer. Es gibt pro Satz ein Hauptwort worum der Rest des Satzes gebildet wird. Außerdem werden die Worte ohne Bestimmungen einfach aneinandergereiht. Das schwierige sind die Tonhöhen. Dadurch, dass man für so gut wie jedes Wort 5 verschiedene Höhen/Melodien hat kann man mit einem in falschem Ton gesprochenen Wort eine vollkommen andere Bedeutung erreichen.
Zum Beispiel “mai": Am Ende eines Satzes mit steigendem oder hohem Ton gesprochen ersetzt es unser deutsches Fragezeichen und hat in dem Sinne keine richtige Wortbedeutung. Mit fallendem Ton kann es aber auch eine Verneinung sein. In tiefem Ton gesprochen bedeutet mai - neu und mit hoher Stimme ist es mein geliebtes Holz.
Es gibt also unzählige Fettnäpfchen, in die man hineintreten kann. Aber, wie in den meisten Ländern, wird es hier sehr geschätzt, wenn man versucht Thai zu sprechen. Aus dem Zusammenhang wird auch den meisten Thais klar, was man sagen will und sehen über den Sprechfehler hinweg auch wenn man ausversehen ihre Mutter beleidigt hat. 😁🙈
Je nachdem wie nah man dieser Person steht wird sie es anschließend korrigieren ohne einen bloß zu stellen, da sie die Würde des Menschen sehr achten und nicht beschmutzen wollen.
Gott sei Dank bin ich in meinem Alltag hier von christlichen Thais umgeben, die nochmal gnädiger sind und mir auch gerne helfen ihre Sprache zu lernen. 🙏
Christlich war auch die Betreiberin des Eden Coffees auf dem Mon Chaem. Sie Arbeitet daran eine wunderbare Oase für alle aufzubauen, die eine Pause Brauchen. Durchreisende, Farangs (Hellhäutige) oder Bergsteiger… Alle sind bei ihr willkommen. Dort haben auch wir Halt gemacht und einen Regenschutt Sondergleichen abgewartet.
Mehr über unseren Trip gibt es aus Gründen der Länge des Eintrags im nächsten zu lesen. 😜
Ihr dürft gerne beten
- dafür, dass wir geeignetes Sperrholz finden
- für eine weise Entscheidung zwecks Roller/Motorrad kauf
- und weiterhin für Segen im Alltag und das Arbeiten im RICD
Und vorallem danken
- für Gottes Bewahrung auf allen Fahrten bisher. Ob Regen, brühende Hitze, viel oder wenig Verkehr. Bisher sind wir überall heil angekommen 👍🏽
- dass wir das Cornerchair-Project ins rollen gebracht haben
- und für die gute Gemeinschaft mit Stefan und Lea
Ihr dürft gerne beten
- dafür, dass wir geeignetes Sperrholz finden
- für eine weise Entscheidung zwecks Roller/Motorrad kauf
- und weiterhin für Segen im Alltag und das Arbeiten im RICD
Und vorallem danken
- für Gottes Bewahrung auf allen Fahrten bisher. Ob Regen, brühende Hitze, viel oder wenig Verkehr. Bisher sind wir überall heil angekommen 👍🏽
- dass wir das Cornerchair-Project ins rollen gebracht haben
- und für die gute Gemeinschaft mit Stefan und Lea

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