Samstag, 23. September 2017

Zusammenfassung I



Hey Leute :)

Hier kommt meine erste Zusammenfassung.

Die Vorbereitungszeit auf die Bibelschule war wirklich gesegnet.
Ich hatte 2 Wochen frei bevor ich gefahren bin. Diese hab ich auch benötigt um Absprachen aller Art zu tätigen, mich arbeitslos zu melden und mir schonmal die ersten Impfungen für Thailand geben zu lassen.

Hier an der Bibelschule ist unser Alltag gut getaktet. Wir bekommen viel Input und Lernmaterial im Unterricht und einige Leseaufgaben. Der Nachmittag ist also grundsätzlich gefüllt mit Lesen, Erarbeiten und Vertiefen.
Aber der Reihe nach:
Morgens geht es um 7:00Uhr mit dem Frühstück los (wer will kann schon um 6:45 Uhr zur Andacht).
Dann beginnt der Unterricht in den Fächern NT, AT, Johannes, Ekklesiologie, Jüngerschaft, Gemeindepädagogik, AT-Umwelt und NT-Exegese. (Wen Einzelheiten über eines der Fächer interessiert fragt mich oder googelt bitte 🙈)
Bis 12:55 Uhr werden wir in 5 dieser Fächer unterrichtet mit jeweils einer kurzen Pause dazwischen. Eine der Pausen ist etwas länger (normalerweise die 2. Mittwochs die 3.) und dient einem Kaffeetrinken und Di+Fr einer Andacht.
Um 13:00 Uhr geht es dann weiter mit dem Mittagessen, welches bisher nur loben lässt 👌

Anschließend ist entweder schon etwas von Schülern geplant oder es ist Mittwoch/Donnerstag.
Am Mittwoch ist nämlich Studiernachmittag. Das bedeutet, dass es auf dem Gelände absolut leise ist. Jeder beschäftigt sich mit seinen Aufgaben oder tut sonst etwas ruhiges, damit man sich besser konzentrieren kann. Und man schafft tatsächlich sehr viel mehr, als an den anderen Tagen.
Donnerstags ist PA-Nachmittag. (PA=Praktische Arbeit) An diesem Nachmittag wird sich 3h lang um das Gelände gekümmert, das neue Gebäude weitergebaut, wichtige Orte grundgereinigt und andere aktuelle Arbeiten verrichtet. Oft ist dann auch abends eine Sporthalle für uns reserviert, damit wer will Volleyball oder Fußball spielen kann.


Der Freitagnachmittag steht uns zur freien Verfügung. Ich habe eine kleine Erkundungsfahrt mit meinem Longboard gemacht… Dann aber schnell feststellen müssen, dass es nur wenige gute Weg zum fahren gibt. Gott sei Dank habe ich auch mein Fahrrad hier. Damit kann ich auf den Wegen mehr anfangen.


Freitagabends fahren viele übers Wochenende nach Hause, sodass wir übers Wochenende nur noch etwa die Hälfte der Schüler sind. Außerdem sind die Büros nicht belegt, so sind wir mit Uschi (sie wohnt auf dem Gelände und schaut nach dem rechten) und ihren beiden Katzen Sa+So auf uns allein gestellt.

Die Schüler, die im Internat bleiben nutzen das Wochenende zum studieren, weil es dann herrlich ruhig ist auf dem Gelände.


Mit Johannes (meinem Zimmerkollegen) verstehe ich mich mittlerweile ganz gut. Er versucht ein wenig Ordnung zu halten und ich bemühe mich ihn morgens nicht zu wecken, wenn ich vor ihm wach werde und aus dem Zimmer gehe. Wir haben Kompromisse gefunden und kommen ganz gut klar.
Ich bin auch ganz glücklich darüber, dass es hier Menschen gibt, die bereit sind mit mir Schach zu spielen. Daheim hat niemand mehr Lust/Zeit dazu. Elaine durfte ich es sogar beibringen. Zwischendurch nehme ich mir Zeit Geige zu spielen. Das beruhigt mich und ich kann ein paar alte Konzerte wieder auffrischen. 🎻

Ich bin gespannt, wie sich meine Zeit auf der Bibelschule noch entwickelt. Welche Erfahrungen ich sammeln darf und wozu mich Gott gebrauchen will.

Anschließend möchte ich noch ein paar Gebetsanliegen loswerden:
  • Der beste Freund eines Bibelschülers ist gestorben. Ich weiß den Namen des Verunglückten leider nicht, aber ihr dürft gerne für Jonathan beten und für die Familie seines Freundes.
  • Das Miteinander unter uns Bibelschülern ist sehr gut :) betet dafür, dass wir eine gute Klassengemeinschaft bilden uns gegenseitig unterstützen und ermutigen können.
  • Es gibt viele Listen und Regeln zu beachten. Betet dafür, dass ich schnell einen Überblick bekomme und bei den vielen Aufgaben nicht das Hauptziel vergessen. Den Grund warum ich eigentlich hier bin: Um Gott und besonders sein Wort besser kennen und verstehen lerne.
  • Ihr dürft auch gerne danken dafür, dass das Einleben so gut geklappt hat. Für die netten Leute, für dieses Privileg Gottes Wort studieren zu dürfen und dafür, dass Gott die Zeit und alle Umstände in der Hand hat.

Ich geb mein Bestes und dann gibt Gott den Rest.
Mit großem Dank für eure Unterstützung und lieben Grüßen
Lukas Klein-Nöh

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